Öffentliche Anhörung „Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren“


am 26. August 2015 im Ausschuss Arbeit und Soziales vom Landtag in Nordrhein-Westfalen. Nach dem Antrag von SPD und BÜNDNIS/GRÜNEN – Mitte Mai - folgt nun die öffentliche Anhörung zu dem Thema. Geladen ist eine illustre Schar kompetenter Sachverständiger. Diese bilden das gesamte Spektrum der Arbeitsmarktakteure ab. So haben neben Wissenschaft, Bundesagentur für Arbeit auch Kammern, Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände die Möglichkeit ihre Positionen darzulegen. Beratungsgrundlage dieser Anhörung ist neben dem aktuellen Antrag von ROT-GRÜN auch ein Antrag der FDP aus dem Jahre 2014. Es bleibt zu hoffen, dass NRW sich dann an die Spitze einer neuen Bundesratsinitiative stellt, damit endlich wieder Bewegung reinkommt in die Frage Schaffung von öffentlich geförderter Beschäftigung. Ohne eine gesetzliche Änderung wird sich in dieser Sache nichts bewegen. Abgehängt von den gesellschaftlichen Entwicklungen bleiben sonst weiter die langzeitarbeitslosen Menschen.

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Kompetenzen entwickeln – Perspektiven ermöglichen


ist ein hessisches Innovationsprogramm für die Integration in Arbeit von langzeitarbeitslosen Menschen. Dieses Programm fördert versicherungspflichtige Beschäftigung, die mit Qualifizierung und Begleitung gekoppelt ist. Die regionalen Arbeitsmarktakteure, wie Landkreis, Jobcenter, Unternehmen und Qualifizierungsträger sollen sich vernetzen um gemeinsam innovative Konzepte entwickeln, damit es nach der Förderung für die langzeitarbeitslosen Menschen eine Perspektive gibt. Mit Hessen springt – nach NRW, Baden-Württemberg und Thüringen – das vierte Bundesland in die arbeitsmarktpolitische Lücke, die bei öffentlich geförderter Beschäftigung für langzeitarbeitslose Menschen vorhanden ist.

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Landesarmutskonferenz Niedersachsen


Öffentlich geförderte Beschäftigung braucht auch Niedersachsen fordert die Landesarmutskonferenz. Die Landesarmutskonferenz setzt sich ein gegen Armut und Arbeitslosigkeit. Über die zwei aktuellen Bundesprogramme hinaus ist auch in Niedersachsen ein Landesprogramm erforderlich, wie im Koalitionsvertrag verankert: „Fair entlohnte, sichere und auskömmliche Arbeit ist das beste Mittel gegen Armut. Aber auch denjenigen, die selbst bei einer positiven Konjunkturentwicklung keine Chance am ersten Arbeitsmarkt haben, ist Teilhabe zu ermöglichen. Für die rot-grüne Koalition ist es deshalb notwendig, einen verlässlichen Sozialen Arbeitsmarkt zu schaffen. Voraussetzung dafür ist die Möglichkeit des Transfers von Passivleistungen zu Aktivleistungen im Sozialgesetzbuch II. Sollte dies nach der nächsten Bundestagswahl nicht realisiert werden können, wird die rotgrüne Koalition ein eigenständiges Landesprogramm zum Sozialen Arbeitsmarkt auflegen.“

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Wissenschaft trifft Praxis zum Thema Langzeitarbeitslosigkeit


Auf der Konferenz „Wissenschaft trifft Praxis“ diskutierten über 100 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Arbeitsverwaltung über Entwicklung und Folgen sowie Möglichkeiten und Wege aus der Langzeitarbeitslosigkeit. Das IAB richtet die jährlich stattfindende Konferenz gemeinsam mit der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit (BA) aus. Langfristig auf Sozialleistungsbezug angewiesen zu sein, bedeutet für die betroffenen Menschen, wenig Geld zu haben und von vielen Dingen des gesellschaftlichen Lebens ausgeschlossen zu sein. Und je länger die Arbeitslosigkeit andauert, umso schwerer wird die Wiedereingliederung in ein reguläres Arbeitsverhältnis. Diskutiert wurde viel in Nürnberg, ob es auch Lösungsstrategien gab ist für alle Interessierten im Tagungsbericht nachzulesen.

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„Mehr als anziehend“


Ist das Motto vom Diakonie-Sozialkaufhaus in Aschaffenburg. Diese Einrichtung weiß, dass die Versorgung von Menschen in Armut notwendig bleibt, aber alleine nicht ausreichend ist. Engagement für Menschen in Armut erfordert es, Armut zu lindern, aber genauso müssen auch Perspektiven aus der Armut eröffnet werden. Im Sozialkaufhaus wurden Mitarbeitende befragt, was für sie der Mehrwert einer sinnvollen Beschäftigung ist.

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