Ohne Ausbildung, ohne Job - ohne Hilfe


Der Boom am deutschen Arbeitsmarkt geht an den Langzeitarbeitslosen vorbei. Seit 2011 stagniert ihre Zahl bei mehr als einer Million. Trotzdem wurde die Zahl der Förderhilfen laut Bundesagentur für Arbeit seit 2010 fast halbiert. Auch die beruflichen Weiterbildungen wurden drastisch gekürzt. Lesenswerter Artikel von Thomas Öchsner in der Süddeutschen Zeitung.

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Expertengespräch zum Thema Langzeitarbeitslose


Das Aktionsbündnis „Pro Arbeit“ in Hessen führte hessische Expertinnen und Experten am 14. April 2015 zu einem Fachgespräch zusammen. Die Fachrunde war sich weitgehend einig: es braucht eigene Förderinstrumente für Langzeitbezieher von SGB II-Leistungen.

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CDU-Abgeordnete Motschmann besucht das „Allmende“


in Bremen. Dort diskutierte Elisabeth Motschmann, Mitglied des Deutschen Bundestages und Spitzenkandidatin der CDU für Bremen und Bremerhaven, mit dem Träger ProJob. Die bundesweite Initiative „Pro Arbeit“ der Diakonie hatte die Abgeordneten des Deutschen Bundestages eingeladen, sich über die Beschäftigungsträger und ihre Arbeit zu informieren. Langzeitarbeitslosigkeit ist nach wie vor ein ungelöstes Problem unserer Gesellschaft, das auch im Wirtschaftsaufschwung der letzten Jahre nichts an Brisanz verloren hat. Die Vertreter von Projob und Diakonie wiesen dabei auf die geringe Planungssicherheit für Träger und die ungewisse Lage vieler Hilfeempfänger/innen hin, für die Maßnahmen und Angebote immer nur sehr kurzfristig bewilligt werden: Am Ende können in Bremen zugeteilte Gelder gar nicht ausgegeben werden und müssen an die Bundeskasse zurückgegeben werden. Es braucht dringend eine größere Kontinuität, denn ohne diese kann den Menschen nicht wirksam geholfen werden. Die Diakonie vertritt außerdem das Konzept des Passiv-Aktiv-Transfers, in dem Mittel für Leistungen zum Lebensunterhalt in Unterstützung für reguläre Beschäftigung umgewandelt werden sollen. Elisabeth Motschmann sagte zu, die Anliegen der Beschäftigungsträger in die politischen Gremien einzubringen.

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Perspektiven für Langzeitarbeitslose - eine Aufgabe für Politik und Gesellschaft


ist Thema am Dienstag 28. April 2015, Evangelisches Forum Kassel. Die zuständige Staatssekretärin Gabriele Lösekrug-Möller wird über die neuen Maßnahmen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Förderung von Langzeitarbeitslosen berichten. Sie wird mit Fachleuten und der interessierten Öffentlichkeit ins Gespräch kommen. Auf dem Podium werden mitdiskutieren: Barbara Koblitz (Diakonisches Werk Kassel, Bereich Allgemeine Soziale Arbeit), Ines Nößler (Evangelischer Fachverband für Arbeit und soziale Integration e. V.) und Gregor Vick (Geschäftsführer des Jobcenters Landkreis Kassel).

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Wege aus der Langzeitarbeitslosigkeit


dazu positionieren sich die Verbände in Brandenburg. Mittels eines Stufenmodells soll Teilhabe und Integration langzeitarbeitsloser Menschen gelingen. Davon profitieren auch die Kinder in den Haushalten der 50.000 BrandenburgerInnen, die nicht vom Aufschwung am Arbeitsmarkt profitieren. Dieses Stufenmodell fordert neben der Integrationsbegleitung auch den Ausbau öffentlich geförderter Beschäftigung auf der Finanzierungsgrundlage des PASIV-AKTIV-TRANSFER. Bislang fehlen dazu die gesetzlichen Grundlagen. Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege und der Landesverband der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften fordern die Brandenburger Regierung auf eine Landesstrategie gegenüber dem Bund zu entwickeln und sich gemeinsam mit anderen Bundesländern auch für eine Erhöhung der Bundesmittel zur Überwindung von Langzeitarbeitslosigkeit einzusetzen.

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