Frankfurter Werkstatt

Mit dieser Entscheidung ist die Werkstatt Frankfurt nicht alleine. Viele andere namhafte Beschäftigungsträger gaben ihre arbeitsmarktpolitischen Angebote auf oder mussten abgewickelt werden. Das städtische Unternehmen „Hamburger Arbeit“ gab seine Beschäftigungsförderung komplett auf und verlegte seinen Schwerpunkt auf die Beratung. Die Beschäftigungsträger SiT im Main-Taunus-Kreis, WAUS Friedberg und SPAZ Mainz sind insolvent oder liquidiert worden. Zuletzt musste die renommierte GOAB in Offenbach Insolvenz anmelden. Was bleibt, sind die langzeitarbeitslosen Menschen.
Hier finden Sie den Presseartikel zum herunterladen:
1 Seite ,PDF (99 kB)

Evangelische Akademie Hofgeismar Dezember 2013

Zum Artikel der Evangelischen Akademie Hofgeismar gelangen Sie mit diesem Link.
Die Einladung zum herunterladen:
2 Seiten ,PDF (427 kB)

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern fordert Öffentlich geförderte Beschäftigung

Die LIGA Bayern fördert öffentlich geförderte Beschäftigung für Langzeitarbeitslose Menschen. Mit dieser Forderung ist die LIGA Bayern in dem Reigen vieler anderer Verbände und Organisationen. Öffentlich geförderte Beschäftigung auf der Grundlage des PASSIV-AKTIV-TRANSFER ist für diese eng definierte Zielgruppe die beste Lösung für eine Teilhabe am Arbeitsleben.
Das Schreiben können Sie hier nachlesen:
2 Seiten ,PDF (284 kB)

Der Koalitionsvertrag

Den Koalitionsvertrag können Sie hier herunterladen:
185 Seiten ,PDF (972 kB)

Danke für Nichts - Zwischenergebnis der Koalitionsgespräche

Nun ist Politik gefordert, diesen Menschen deutlich zu sagen, was sie zu bieten hat. Wenn es keine Förderangebote mehr geben soll, dann bleibt für 435.000 Menschen und 300.000 Kinder nur noch die Daueralimentierung im Sozialhilfebezug. Das wäre eine Stadt, von der Größe wie z.B. Frankfurt am Main.
ProArbeit Stuttgart 2013

Zur Homepage der ProArbeit kommen Sie mit diesem Link.
"Beschäftigungsgutscheine" sollen Langzeitarbeitslose in Arbeit bringen

„Wir wollen ein erkennbares Signal der Unterstützung langzeitarbeitsloser Menschen setzen“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg, Oberkirchenrat Dieter Kaufmann. „Es soll den Menschen geholfen werden, die der Arbeitsmarkt nicht aufnimmt. Zudem sollen die Kirchengemeinden mehr für die Probleme von Langzeitarbeitslosen sensibilisiert werden“.
Die evangelische Landessynode in Württemberg habe für das Förderprogramm zunächst eine halbe Million Euro bewilligt. Mit den Gutscheinen wird für Langzeitarbeitslose zumindest stundenweise Beschäftigung ermöglicht, so Kaufmann. Durch Kombination mit weiteren Mitteln von Jobcentern oder Kommunen könnten daraus sogar sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse entstehen. Falls das Programm gut anläuft, stellt Kaufmann eine weitere Aufstockung in Aussicht. Regelleistungen aus Hartz-IV sollen jedoch nicht ersetzt werden.
Im Rahmen des Förderprogramms werden Kirchengemeinden gebeten, Patenschaften für Langzeitarbeitslose in ihrer Gemeinde zu übernehmen. Die Kirchengemeinden können den Angaben zufolge einen Beschäftigungsgutschein in Höhe von 150 bis 500 Euro pro Monat und Person für die Dauer eines Jahres beantragen und einlösen.
Da die Kirchengemeinden häufig keinen Kontakt zu den langzeitarbeitslosen Menschen haben, sollen diakonische Beschäftigungsträger, z.B. das Sozialunternehmen Neue Arbeit, als Scharnier zwischen den Gemeinden und den Langzeitarbeitslosen fungieren. Betroffene können unabhängig von ihrer Konfessionszugehörigkeit von dem Programm profitieren.
Nach Angaben des Diakonischen Werks Württemberg gibt es über 70.000 Langzeitarbeitslose in Baden-Württemberg. Das sind Menschen, die länger als ein Jahr ohne Beschäftigung sind.
Zum Artikel auf der Homepage der Diakonie Württemberg kommen Sie mit diesem Link.
Am 25.11. fand im Kulturwerk in Stuttgart eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten statt.
Zum Artikel auf der Homepage der NEUEN ARBEIT kommen Sie hier.
ProArbeit! fordert auch die Diakonie Hannovers

Zum Artikel auf der Website der Diakonie Hannovers kommen Sie mit diesem Link.
Presseecho zur Vorstellung des "Messkonzept zur Bestimmung der Zielgruppe
für eine öffentliche Beschäftigung"
Die schockierende Studie zeigt: 435.000 Deutsche ohne Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Bei den Betroffenen leben zudem 300.000 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren in Armut und Perspektivlosigkeit, sagte der Vorsitzende des Evangelischen Fachverbands für Arbeit und Soziales, Marc Henschke, der die Studie mit in Auftrag gegeben hat.
Ein Thema, dass auch in den Medien auf großes Interesse stösst. Die Links zu den Artikeln finden Sie hier:
Diakonie Sachsen 15. November 2013

Der hohe Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen in Sachsen mit 38% ist ein Indikator für individuell verfestigte Arbeitslosigkeit! Angesichts der drastischen Verschlechterung der Struktur der Arbeitslosigkeit, ablesbar an der zunehmenden Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit im SGB II, sollten wir in Arbeit investieren – nicht in Arbeitslosigkeit! Die Politik jedoch kürzte die Eingliederungsmittel, von 2010 bis 2013 um 41%! Wer theoretisch für eine arbeitsmarktpolitische Förderung infrage kommt, wird noch lange nicht tatsächlich gefördert. Momentan erhält lediglich jeder zehnte potentielle Maßnahmenteilnehmer im „Hartz IV“-System eine Förderung. Jedoch: Alle haben ein Recht auf Teilhabe an Arbeit!
Der Fachtag will auf die immer noch ungelösten Probleme aufmerksam machen und gemeinsam über andere Wege diskutieren.
Die Einladung finden Sie hier:
2 Seiten, PDF (138 KB)

435.000 Menschen in Deutschland nahezu chancenlos auf dem Arbeitsmarkt

Bei einer anhaltend niedrigen Arbeitslosenquote und einer steigenden Zahl Erwerbstätiger hat die Politik die Förderung von (Langzeit-)Arbeitslosen in den letzten Jahren zunehmend reduziert. Wohlfahrtsverbände und die bisherigen Oppositionsparteien kritisieren bereits seit längerem, dass das zu kurz gedacht ist, denn nicht bei allen kommt der Aufschwung an. Je mehr sich die Arbeitslosigkeit abbaut, desto deutlicher wird: Es bleibt ein Kreis von Arbeitslosen, die so „arbeitsmarktfern“ sind, dass sie kaum Perspektiven auf einen regulären Arbeitsplatz haben.
Doch wie groß ist der Personenkreis der „Arbeitsmarktfernen“ überhaupt und was bedeutet „arbeitsmarkfern“? Die bisherigen Schätzungen zur Größe der Zielgruppe schwanken zwischen 50.000 und einer Million Menschen. Die Diskussion scheint bislang von haushälterischen Bedenken oder einer Fokussierung auf bestimmte Vermittlungshemmnisse bestimmt zu sein, jedoch fehlt ein Messkonzept zur genauen Bestimmung der Zielgruppe. Diese Lücke schließt nun eine Studie des Instituts für Bildungs- und Sozialpolitik (IBUS) der Hochschule Koblenz, die im Auftrag der Initiative Pro Arbeit erstellt wurde. Das Ergebnis: Über 435.000 Menschen in Deutschland gelten als arbeitsmarktfern und können damit zur Zielgruppe für öffentlich geförderte Beschäftigung gezählt werden.

Hier finden Sie die Pressemitteilung zur Studie:
2 Seiten, PDF (60 KB)

Hier finden Sie die Studie: „Messkonzept zur Bestimmung der Zielgruppe für eine öffentlich geförderte Beschäftigung“
36 Seiten, PDF (752 KB)

Presseclub Regensburg e.V.

Warum es gerade jetzt eine massive Stärkung des Sektors „Öffentlich geförderte Beschäftigung“ (ÖGB) braucht, erläutern Ines Nößler, die Leiterin des Kampagnenbüros „Pro Arbeit“, einer Initiative der Diakonie, der Evangelischen Kirche und weiteren Wohlfahrtsverbände sowie Hans Seidl, Chef des gemeinnützigen Integrations- und Beschäftigungsunternehmens Werkhof Regensburg. Die Moderation des Abends übernimmt Angelika Schüdel vom Bayerischen Rundfunk, Regionalstudio Ostbayern.
Zum Artikel des Presseclubs Regensburg kommen Sie hier.
Ausschuss Diakonie befasst sich mit Arbeitslosen- und Beschäftigungspolitik

Mitglieder im Ausschuss sind Landespfarrer, Fachverbände und weitere diakonische und kirchliche Repräsentanten.
Die Liste der Ausschussmitglieder finden Sie unter diesem Link.
ConSozial - 15. Fachmesse und Congress des Sozialmarktes

Das hohe Lied des Marktes ist verklungen, es herrscht (wieder) Konsens, dass der Markt nicht alles richten kann. Dennoch wird die Sozialwirtschaft mehr und mehr von Marktmechanismen geprägt. Ausschreibungen und harte Preiskämpfe sind an der Tagesordnung und Finanzierung wird verstärkt an Erfolge gekoppelt.
Zum Artikel zur Fachmesse auf der Seite der Diakonie Bayern kommen Sie hier.
Direkt zur ConSozial-Homepage kommen Sie mit diesem Link.
Bankrotterklärung der Duisburger Arbeitsmarktpolitik durch drastische Mittelkürzungen im Bundeshaushalt

Die Pressemitteilung des Diakoniewerks Duisburg zum herunterladen:
2 Seiten, PDF (20 KB)

Zum Artikel in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung kommen Sie hier.
Arbeit ist mehr als Geld verdienen

Mit einem sogenannten Ein-Euro-Job begann für diese vier Langzeitarbeitslosen, der Weg aus einer scheinbar ausweglosen Situation. Nun sind sie festangestellte Mitarbeitende bei der Diakonie Duisburg.
Hier finden Sie die Unterschriftenliste:
1 Seite, PDF (121 KB)

Zum Artikel in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung kommen Sie mit diesem Link.
Soziale Beschäftigungsinitiativen

Die Mittelverteilung ist ein weiterer Grund, dass einige Jobcenter fast kein Geld mehr für Maßnahmen öffentlich geförderter Beschäftigung ausgeben können. Alljährlich legt die Eingliederungsmittelverordnung fest, wie hoch das Pro-Kopf-Budget in den jeweiligen Jobcentern ist. Grundlage für die Mittelverteilung ist der „Problemdruckindikator – PDI“. „Erfolgreiche“ Jobcenter haben ein kleineres Pro-Kopf-Budget als andere Jobcenter.
Der Freistaat Bayern hat schon im Sommer auf die negativen Auswirkungen hingewiesen und einen anderen Verteilungsschlüssel beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales angemahnt. Leider vergeblich. Auch Landkreise und die SPD in Bayern schlagen Alarm und fordern eine Änderung.
Dies können Sie beispielhaft hier nachlesen:
Statement der SPD-Landesgruppe Bayern
und hier:
Landratsamt Ebersberg
Jörg und der PAT: eine Veranschaulichung des Passiv-Aktiv-Transfers

Am Beispiel von Jörg zeigt die Animation, wie diesen Menschen geholfen werden kann – mit dem PAT.
Der „PASSIV-AKTIV-TRANSFER“ ist kaum teurer als die Finanzierung von Arbeitslosigkeit, schafft öffentlich geförderte Beschäftigung und schlägt für die Betroffenen eine Brücke zum Arbeitsmarkt.
Die Animation erklärt den PAT klar und verständlich. Sie ist ein guter Einstieg in das Thema und Teil der „Initiative Pro Arbeit".
Vertiefend geht unsere Broschüre auf das Thema ein, welche Sie im Downloadbereich finden oder hier direkt downloaden können.
Die vertiefende Broschüre zum Thema finden Sie hier:
36 Seiten, PDF (6.71 MB)

Öffentlich geförderte Beschäftigung jetzt umsetzen

Mit dem PASSIV-AKTIV-TRANSFER (PAT) wurde ein Weg aufgezeigt, der gerade für besonders benachteiligte, langzeitarbeitslose Menschen hilfreich sein kann. Im Ergebnis heißt das: Weniger gesellschaftliche Ausgrenzung, weniger Armut!
iab discussion paper

Hier finden Sie das „IAB Discussion Paper 16/2013“ als Download (leider nur englisch)
82 Seiten, PDF (1 MB)

Hier geht es direkt zum iab, mit einer Zusammenfassung in deutsch http://www.iab.de/183/section.aspx/Publikation/k131009301
Besuch der Duisburger MdL´er am 14. Oktober 2013 im KadeDi Rheinhausen

Hier finden Sie die Presseeinladung:
2 Seiten, PDF (126 KB)

Laut iab kann ein begrenzter sozialer Arbeitsmarkt für einige Langzeitarbeitslose hilfreich sein


Das „Forum Spezial 2013 iab“ können Sie hier nachlesen: http://doku.iab.de/forum/Spezial/Forum_Spezial_2013.pdf
oder hier direkt herunterladen :
12 Seiten , JPG (2,3 MB)

Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit ist eine wichtige Herausforderung der neuen Bundesregierung

Die neue Bundesregierung wird aufgefordert, die aktive Arbeitsmarktpolitik zugunsten eines eigenständigen Fördersystems für das SGB II grundlegend umzustrukturieren und die Mittelausstattung für die Jobcenter aufgaben- und zielgruppenadäquat auszugestalten. Angesichts der verfestigten Langzeitarbeitslosigkeit und der damit verbundenen sozialen Folgen sehen die Städte in der Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit eine herausragende Aufgabe für die nahe Zukunft. Sie verstehen sich als „Anwalt“ für benachteiligte Zielgruppen, die im Wettkampf um die besten Integrationsquoten allzu oft aus dem Blick verloren werden. Abseits von schnellen Integrationserfolgen und kurzfristigen Maßnahmen müssen Beschäftigungs- und Teilhabemöglichkeiten für Langzeitarbeitslose eröffnet werden. Ein grundlegendes Umsteuern hin zu einer zielgruppengerechten Arbeitsförderung ist erforderlich. Die bestehenden arbeitsmarktpolitischen Instrumente werden den Bedarfen von Langzeitarbeitslosen oft nicht gerecht.
Die vielfach diskutierte Idee, Leistungen zum Lebensunterhalt zur Förderung von Beschäftigungsverhältnissen umzuwidmen (PASSIV-AKTIV-TRANSFER), erscheint sinnvoll. Bereits im Rahmen der früheren „Hilfe zur Arbeit“ in der Sozialhilfe wurden Mittel, die für den Lebensunterhalt von Leistungsberechtigten einzusetzen wären, für die Förderung von existenzsichernden Arbeitsverhältnissen genutzt, damit konnte Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanziert werden.
„Erwartungen und Forderungen des Deutschen Städtetages an die neue Bundesregierung“ finden Sie unter diesem Link.
Das Positionspapier des Städtetags zur Öffentlich geförderten Beschäftigung :
4 Seiten , JPG (141 kB)

Initiative Pro Arbeit diskutiert auf der Niederbayernschau über die "Lebenslüge der Arbeitsmarktpolitik

Zur Diakonie Landshut kommen Sie mit diesem Link.
Die Einladung zur Niederbayernschau vom 28.09. - 06.10.2013 :
1 Seite , JPG (100 kB)

"Die Abgehängten" - ZEIT-Artikel vom 26.09.2013

Studien belegen, dass sich rechtzeitige Förderung Benachteiligter mehrfach für die Gesellschaft auszahlt, durch weniger Ausgaben in der Sozialhilfe, durch weniger Kriminalität und höhere Steuereinnahmen.
Wenn es gelingt, die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf „die Abgehängten“ zu lenken, dann erhöhen sich auch die Chancen, dass sich mehr Möglichkeiten für diese Menschen eröffnen - das hat auch etwas mit dem Einsatz finanzieller Ressourcen zu tun, aber nicht nur. Die Bereitschaft von Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen ist ebenso ein wichtiger Baustein.
Die aktuell weitverbreitete Vorstellung, dass der Markt die Abgehängten aufnehmen wird, ist anhand der verschiedenen Aspekte, die in dem ZEIT-Artikel gebündelt sind, mehr als in Frage gestellt. Die politisch Verantwortlichen in einem föderalen System müssen sich der Verantwortung für benachteiligte Menschen auf allen Ebenen stellen. Die Initiative Pro Arbeit mit ihren Bündnispartnern wird dies im Sinne der betroffenen Menschen immer wieder einfordern.
Den vollständigen Artikel finden Sie unter diesem Link.
Menschen mit Leistungseinschränkungen benötigen Förderung

Die Betroffenen haben über die unzureichenden und befristeten Fördermaßnahmen geklagt. Sie haben bestätigt, dass es für viele Langzeitarbeitslose zwar viele Bewerbungsabsagen gibt, aber kaum eine Chance auf eine Anstellung im allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Arbeit in der Fahrradstation Vaihingen empfinden Sie als sinnvolle Beschäftigung.
Netzwerk Mitweida lädt zur Diskussion am 19.09.
Öffentlich geförderte Beschäftigung in Mittelsachsen diskutieren heute zum arbeitsmarktpolitischen Stammtisch geladene Gäste im Netzwerk Mittweida. 20 Jahre Engagement für Erwerbslose von Netzwerk e.V. bedeutet in Mittweida auch: jährlich 260 Beschäftigungs- und Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose, Unterstützung von bislang ca. 10.000 Menschen durch integrative Beratungs-, Beschäftigungs- oder Qualifizierungsangeboten, ca. 5.000 Tonnen Möbel vor dem Sperrmüll gerettet, preiswerte Angebote von Mobiliar und Haushaltsgegenstände für ca. 2.300 einkommensarme Haushalte in der Region.
Zum Weiterlesen auf der Homepage.
Die Einladung zur Diskussion am 19.09:
1 Seite ,PDF (729 kB)

Das Netzwerk e.V. ist Mitglied im diakonischen Fachverband „Koordinierung Kirchlicher Erwerbsloseninitiativen Sachsens“, der als landesweiter Zusammenschluss die Interessen langzeitarbeitsloser Menschen sozial-anwaltschaftlich vertritt und einen sozialen Arbeitsmarkt fordert.
Die Grundsätze des Fachverbandes finden Sie hier:

1 Seite ,PDF (140 kB)

Kommuniqué Saarland
Arbeitsmarktakteure haben die politische Verpflichtung langzeitarbeitslosen Menschen eine Perspektive auf Beschäftigung und Teilhabe zu eröffnen. Deshalb haben sich Politik, Kirchen und Sozialverbände mit einer gemeinsamen Erklärung an Regierung und Bundesagentur gewandt und fordern die „Weiterentwicklung öffentlich geförderter Beschäftigung“. Die eingesparten passiven Leistungen müssen in den Aufbau eines sozialen Arbeitsmarktes investiert werden. Öffentlich geförderte Beschäftigung darf nicht nur auf gewinnorientierte Wirtschaftsunternehmen beschränkt werden, sondern muss für alle Arbeitgeber, privat-gewerbliche, gemeinnützige und kommunale, offen sein. Die bewährten Ansätze der gemeinnützigen Beschäftigungsträger sind dabei unverzichtbar.
Den Volltext finden Sie hier.
Zum Weiterlesen nutzen Sie die folgende Seite vom Wirtschaftsministerium im Saarland unter diesem Link.
Das Kommuniqué zum Download:
2 Seiten ,PDF (1,52 MB)

Diakonie Riesa-Großenhain

Zum Weiterlesen besuchen Sie einfach die Homepage.
Einladung zum Diskussion am 18.09.2013
1 Seite ,PDF (52 KB)

Pressemarathon der Erlacher Höhe


Alle Pressemitteilungen unseres Bündnispartner finden Sie hier.
Beispielhaft finden Sie den Artikel vom Schwarzwälder Boten unter diesem Link.
Kassel, Sozialpolitisches Forum am 12. September
In Deutschland gibt es ca. 1,3 Millionen langzeitarbeitslose Menschen – weit über 60.000 leben in Hessen. Davon 1/3, ca. 400.000 Menschen haben in absehbarer Zeit kaum eine reale Chance auf Beschäftigung. Diese Menschen stehen am Rande unserer Gesellschaft. Wie stehen die Parteien zu diesem wichtigen gesellschaftlichen Thema, fragt am 12. September die Evangelische Kirche in Kassel. Die Mittel der aktiven Arbeitsmarkpolitik wurden drastisch gekürzt und somit die Angebote öffentlich geförderter Beschäftigung erheblich reduziert. Öffentlich geförderte Beschäftigung ist nicht neu – sondern ein klassisches Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Es baut eine Brücke zwischen Isolation und Integration für Langzeitarbeitslose. Dass wir auf dieses Instrument nicht verzichten können, werden wir darlegen und die politischen Vertreter nach ihren Handlungsstrategien in der neuen Regierung fragen.
Die Einladung finden Sie hier.
MAG AFI: Fragen an Bundestagskandidaten
Endstation „Hartz IV“ oder Was macht die Politik für langzeitarbeitslose Menschen?; fragen am 12 September die 61 Mitglieder der Münchner Arbeitsgemeinschaft Arbeitsförderinitiativen – MAG AFI, Bundestagskandidaten. Vertreter allen Parteien stellen sich dieser Frage. Die Münchner Arbeitsgemeinschaft befragte Teilnehmende an Arbeitsgelegenheiten in sozialen Betrieben. Mittelpunkt der Befragung waren u.a.; wie die Teilnehmenden ihre persönliche und berufliche Situation selber wahrnehmen, was sie von einer Arbeitsfördermaßnahme erwarten und wie sie ihre Chancen auf den Arbeitsmarkt einschätzen. Erste Ergebnisse werden auf der Veranstaltung vorgestellt und die Münchner Direktkandidaten haben Gelegenheit zukünftige Pläne ihrer Partei zur Arbeitsmarktpolitik vorzustellen.
Die Einladung finden Sie hier.
SEG Heilbronn gefährdet

Zum Artikel in der Heilbronner Stimme: hier.
Stuttgarter Arbeitshilfeträger gehen auf die Straße

Im Zentrum standen die bundesweiten Kampagnen der Diakonie und Caritas „Initiative Pro Arbeit" und „Stell mich an und nicht ab", die einen sofortigen Wechsel in der Arbeitsmarktpolitik fordern.
Denn trotz boomender Konjunktur finden Hunderttausende Langzeitarbeitlose keine dauerhafte Anstellung im allgemeinen Arbeitsmarkt. Allein in Baden-Württemberg waren zum 30. August dieses Jahres 242.257 Menschen arbeitslos gemeldet. Über die Hälfte, 54,7 Prozent davon, sind Hartz-IV-Empfänger. Sie benötigen Unterstützung und öffentlich geförderte Beschäftigung. Die Diakonie hat mit dem so genannten „Passiv-Aktiv-Transfer" ein intelligentes Modell entwickelt, das Langzeitarbeitslose in sozialversicherungspflichtige Jobs bringen soll. Das Modell wirdaktuell in Baden-Württemberg in einem dreijährigen Pilotprojekt getestet.
Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, viele Stadträte/-innen der Stadt Stuttgart, Bundestagskandidaten/-innen, Abgeordnete des

Dass das Thema „Hilfen für Langzeitarbeitslose" kein Gassenhauer ist, zeigte das zurückhaltende Interesse der meisten Passanten, die bei Sonnenschein in der City unterwegs waren. Umso besser, dass die beiden großen Stuttgarter Tageszeitungen über die Aktion berichten.
Aktionskubus in Landshut

Laut Holger Peters, Chef des Diakonischen Werks Landshut suchen aktuell rund 3000 Langzeitarbeitslose im Raum Landshut eine Beschäftigung. Der erste Arbeitsmarkt scheine für diese Menschen aber abgeschottet zu sein. Peters: „Da ist es doch besser, man nimmt alle Sozialleistungen, legt noch mal den gleichen Betrag darauf und schafft öffentlich geförderte Beschäftigung für diese Menschen.“ Mit dem PASSIV-AKTIV-TRANSFER als intelligente Finanzierungsgrundlage ist das machbar. So kann jeder Arbeitgeber öffentlich geförderte Beschäftigung anbieten und Langzeitarbeitslosen eine Perspektive geben.
Zum Bericht in der Landshuter Zeitung zur Podiumsdiskussion klicken Sie bitte
hier.
Endspurt der Unterschriften-Aktion „Initiative Pro Arbeit“

Hessens Wohlfahrtsverbände: Kürzungen bei aktiver Arbeitsmarktpolitik stoppen
Anlässlich der Pressekonferenz im Wiesbadener Landtag fordern die Wohlfahrts- und Fachverbände am 15. August 2013 einen radikalen und sofortigen Kurswechsel bei der Förderung von Langzeitarbeitslosen.Vor dem Hintergrund des Skandals in der Arbeitsagentur fordert die Liga die Bundesregierung auf, die Instrumentenreform und die 2010 beschlossenen Kürzungen in der aktiven Arbeitsmarktpolitik umgehend rückgängig zu machen. Stattdessen solle sie sich für einen Sozialen Arbeitsmarkt mit Passiv-Aktiv-Transfer entscheiden. Beim Passiv-Aktiv-Transfer werden alle Hartz-IV-Leistungen in Lohnkostenzu-schüsse umgewandelt, die Langzeitarbeitslosen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ermöglichen.
Pressemitteilung LIGA Hessen (PDF)
2 Seiten,PDF (202 KB)

Großes Medienecho
Auf großes Interesse stieß das Thema bei den Medien. Die Links zu den Artikeln finden Sie hier:
![]() Allgemeine Zeitung | ![]() SPD | ![]() meinestadt.de | ![]() |
![]() Frankfurter Rundschau | ![]() | ![]() Die Grünen | ![]() |
![]() | ![]() | ![]() echo online | ![]() Bild |
So einen Arbeitseinsatz kann ich allen Politkern nur wärmstens empfehlen.

Am 8. August, frühmorgens um 7 Uhr, begleitet Nicolas Schäfstoß die Arbeiter aus der Forst- und Landschaftspflege beim entfernen sogenannter „Neophyten“. Das sind Pflanzen aus fernen Ländern, die in unserer Natur natürlicherweise nicht vorkommen wie z.B. das asiatische Springkraut. Nicolas Schäfstoß hält nicht nur für die Kamera die Schaufel in der Hand sondern er packt vier Stunden richtig mit an.
Die Arbeiter haben das geschätzt, die übliche Distanz wird aufgehoben denn im Wald sind alle per „Du“. Bei einer Zigarettenpause erzählen die Arbeiter von Ihren Sorgen und Nöten.
zum kompletten Artikel
Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren
„Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren" war der Titel eines Talks, bei dem die Stuttgarter Arbeitshilfeträger Bundestagskandidatinnen und -kandidaten befragten. Fünf Parteien waren vertreten, der Kandidat der FDP musste kurzfristig absagen. 130 Personen besuchten die Veranstaltung.

Marc Hentschke (Vorsitzender EFAS) im Gespräch mit Cem Özdemir
zum kompletten Beitrag
Cem Özdemir besucht die NEUE ARBEIT in Stuttgart
Standesgemäß reist Cem Özdemir als Grüner mit der S-Bahn an, um das gemeinnützig-ökologische Arbeitshilfeprojekt am Bahnhof Vaihingen kennenzulernen. „Ich bin hier schon oft vorbeigelaufen, aber drin war ich noch nie“, sagt Özdemir. In Berlin Kreuzberg sei er praktisch ständig mit langzeitarbeitslosen Menschen in Kontakt, mit denen, die vom gegenwärtigen Jobboom außen vor gelassen werden.Er selbst komme aus einer Migranten- und Arbeiterfamilie und habe Zeiten der Arbeitslosigkeit in der eigenen Familie erlebt. Falls er in den Bundestag gewählt würde und die Grünen in Regierungsverantwortung kommen, würde er dafür sorgen, dass die Kürzungen in der Arbeitshilfe zurück genommen werden. Diese beträfen bedauerlicherweise besonders Langzeitarbeitslose. Die Grünen unterstützen den von der Diakonie entwickelten Passiv-Aktiv-Transfer, bei dem Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanziert werden soll. Özdemir sagte, dass die Gesellschaft eigentlich nicht auf die Arbeitskraft dieser Menschen verzichten kann und dass man ihnen eine faire Chance geben muss, damit sie ihren Platz im Arbeitsmarkt finden.
Das gemeinnützig ökologische Konzept der Fahrrad-Service-Stationen, das langzeitarbeitslosen Menschen Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten bietet, findet Özdemir klasse. „Das lässt das Herz eines Grünen natürlich höher schlagen“, sagt er. In Bezug auf eine mögliche Konkurrenz zu anderen Fahrradläden meint er: „Ich wüsste nicht, wen das Projekt in Vaihingen stören könnte.“

Heilbronner Bündnis fordert Modellprojekt für Langzeitarbeitslose
In einer beispielhaften Aktion bekennen sich am 17. Juli 2013 in Heilbronn Industrie, Handel, Gewerkschaften und Sozialunternehmen zu einem sozialen Arbeitsmarkt.Alle Arbeitsmarktakteure in Heilbronn fordern mit einen Lokalen Konsens Politik auf; Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren.
Dies kann mit Hilfe des PASSIV-AKTIV-TRANSFER (PAT) erfolgen. Der PAT wandelt die sogenannten passiven Leistungen in einen Lohnkostenzuschuss um.
Der soziale Arbeitsmarkt gibt Langzeitarbeitslosen eine echte Chance auf Teilhabe durch Arbeit an den sozialen und wirtschaftlichen Prozessen unserer Gesellschaft.
Verbandsübergreifend ist unbestritten, dass es langzeitarbeitslose Menschen gibt, die in absehbarer Zeit keine Chance auf Beschäftigung im regulären Arbeitsmarkt haben werden.
Für diese Menschen fordert der "Lokale Konsens Heilbronn" einen sozialen Arbeitsmarkt. Arbeit ist mehr als Einkommen.
Arbeit bedeutet u.a. auch gesellschaftliche Teilhabe und stärkt das Selbstwertgefühl von Menschen. Der soziale Arbeitsmarkt ist eine echte Perspektive für langzeitarbeitslose Menschen und keine unnötige Warteschleife.
Statements zum Thema öffentlich geförderte Beschäftigung und Wettbewerbsverzerrung :

Rolf Blättner - Geschäftsführer Arbeitgeberverband Südwestmetall
Ralf Schnörr - Geschäftsführer Handwerkskammer Heilbronn-Franken
Silvia Ortwein - Kreisvorsitzende DGB Heilbronn
Pressemitteilung Aufbaugilde (PDF)
5 Seiten,PDF (48 KB)

Pressemeldung Heilbronner Stimme
1 Seite,PDF

Neue Perspektive für Menschen ohne Arbeit
Heute wird in unserer Wegwerfgesellschaft mit Menschen oft genauso gedankenlos wie mit Dingen umgegangen. Dagegen möchten wir ein Zeichen setzen! Die „Brauchbar gGmbH Würzburg“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen ohne Arbeit die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen und ihnen Wege zu ermöglichen die schwierige Lebenssituation zu überwinden.
Seit nunmehr 15 stellt sich die Brauchbar gGmbH dem Problem der steigenden Arbeitslosigkeit mit verschiedenen Angeboten entgegen. Entstanden ist ein schlüssiges Konzept, welches eine günstige Einkaufsquelle für Menschen mit geringem Einkommen schafft und zugleich neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose bietet. Die Kürzungen der Fördermittel für Langzeitarbeitslose erschweren die Hilfsangebote erheblich. Deshalb fordert die Diakonie Bayern mit seinen Trägern eine Neuausrichtung der Politik bei öffentlich geförderter Beschäftigung und unterstützt die Initiative Pro Arbeit.
Link zum Fernsehbeitrag des BR vom 31.07.2013

Aktion des Diakonie-Sozialkaufhauses am 28.07.2013 in Aschaffenburg
Aufmerksamkeit erregte am 28. Juli ein Halteverbotsschild mit der Aufschrift „Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit brauchen Halt - kein Halteverbot“ im Bahnhofsquartier von Aschaffenburg. Auf dem jährlich stattfindendem „Fest der Nachbarn“, hat das Diakonische Werk Untermain dazu genutzt, mit kreativen Aktionen auf wichtige soziale Fragen aufmerksam zu machen und das eigene Angebot zu präsentieren. In diesem Jahr war der Stand besonders für die Situation von Langzeitarbeitslosen sensibilisiert, die Kampagne Pro Arbeit platziert und zur Unterstützung aufgerufen. Wir haben unzählige Gespräche geführt, Flyer persönlich weitergegeben, Unterschriften gesammelt.
Kurze Statements von geförderten Beschäftigten des diakonischen Sozialkaufhauses Aschaffenburg formulierten eindrücklich das „Mehr Wert“ von öffentlich geförderter Beschäftigung für langzeitarbeitslose Menschen. Ein Halteverbotsschild mit der Aufschrift „Langzeitarbeitslose brauchen Halt, kein Halteverbot“ erregte Aufmerksamkeit im Bahnhofsviertel von Aschaffenburg.

Am 22. Juli 2013 diskutieren Politiker und Kandidaten der Bundestagswahl in München über die Möglichkeiten öffentlich geförderter Beschäftigung
Dieter Sommer, Geschäftsführer der diakonia GmbH in München unterstützt die Forderung nach einem sozialen Arbeitsmarkt. Als sozialer Dienstleister schafft die diakonia Angebote für langzeitarbeitslose Menschen, die aufgrund schwieriger Lebenslagen oder anderer Beeinträchtigungen nur schwer Arbeit finden geschaffen. Es ist ein Ort sinnvoller und wertschöpfender Arbeit, an dem Fähigkeiten [wieder]-entdeckt und weiter entwickelt werden können. Auftrag der diakonia ist es, Menschen zu stärken, ihnen berufliche Orientierung zu ermöglichen, sie zu qualifizieren und auszubilden. So hat die diakonia an verschiedenen Standorten über 350 Arbeitsplätze und Beschäftigungsgelegenheiten mir sehr differenzierten Anforderungen geschaffen.
Die eingeladenen Politiker konnten sich vor Ort ein eigenes Bild über die vielfältigen arbeitsmarktpolitischen Angebote verschaffen und mit betroffenen Menschen direkt ins Gespräch kommen. Mit den Politikern und Kandidaten diskutierten die Mitarbeitenden der diakonia und die Kampagnenleitung die Notwendigkeit öffentlich geförderter Beschäftigung. Dieses Angebot ist für langzeitarbeitslose Menschen eine Möglichkeit der Teilhabe durch Arbeit. Ein öffentlich geförderter Arbeitsmarkt eröffnet neue Perspektiven und verbessert die Lebenssituation langzeitarbeitsloser Menschen.
Einigkeit gibt es über verschiedene Parteigrenzen hinweg, den PASSIV-AKTIV-TRANSFERS (PAT) als Finanzierungsgrundlage für öffentlich geförderte Beschäftigung zu nutzen. Weiterhin wurden auch Fragen des Wettbewerbs, der Zielgruppe und der Umsetzung eines sozialen Arbeitsmarktes besprochen.

Pressekampagne der ERLACHER HÖHE für die Initiative Pro Arbeit

- 27. August 2013 in Schwäbisch Hall
- 10. September 2013 in Freudenstadt
- 12. September 2013 in Schorndorf
Dabei werden die Gespräche gezielt dort stattfinden, wo langzeitarbeitslose Menschen bei der ERLACHER HÖHE betreut, qualifiziert und integriert werden: in Gebrauchtwarenläden und Arbeitsprojekten. Gäste sind dazu herzlich willkommen!
Die Medienvertreter werden Gelegenheit haben im persönlichen Gespräch mit Betroffenen die Situation, Sorgen, Wünsche und Perspektiven langzeitarbeitsloser Menschen nachzuvollziehen.
Über die allgemeinen Auswirkungen der Bundesmittelkürzungen für die Integration Langzeitarbeitsloser erfahren sie Konkretes von Vorstand Wolfgang Sartorius, der auch die Initiative Pro Arbeit vorstellen wird. Als Ansprechpartner für die Situation im Stadt- oder Landkreis vor Ort unterstützt die jeweilige Abteilungsleitung die Veranstaltung. Die ERLACHER HÖHE bietet an 15 Standorten in Baden-Württemberg Hilfe für Menschen in sozialen Notlagen. Im Fokus stehen besonders wohnungslose und langzeitarbeitslose Menschen. Als soziales Beschäftigungsunternehmen bietet sie derzeit rund 300 Menschen berufliche Chancen und Integration.
Initiative Pro Arbeit
präsentiert sich zum 53. Hessentag
Vor der Zukunftskirche in Kassel erregt der Kubus der „Initiative Pro Arbeit“ die Aufmerksamkeit der Besucher des Hessentages. Mit einem Infostand, dem Aktions-Kubus und akustischen Lebensbildern informiert die Initiative Pro Arbeit, die Besucher des Hessentages auf die schwierige Lebenssituation langzeitarbeitsloser Menschen. Die Angebote öffentlich geförderter Beschäftigung wurden drastisch reduziert. Im Vorfeld der Bundestagswahlen fordern die Bündnispartner der Initiative Pro Arbeit einen politischen Kurswechsel bei der Arbeitsmarktpolitik.Viele hunderttausend Menschen finden trotz konjunkturell positiver Entwicklung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt keine Arbeit. Sie würden sich gerne gesellschaftlich einbringen, können es aber nicht. Menschen, die lange ohne Arbeit sind, erhalten in Deutschland den ihnen zustehenden Regelsatz und werden damit alleine gelassen. Dem Sparzwang der Instrumentenreform sind zahlreiche Unterstützungsangebote der öffentlich geförderten Beschäftigung zum Opfer gefallen. Mit einer intelligenten Arbeitsmarktpolitik ließen sich trotz Einsparungen für diese Menschen Chancen eröffnen, damit sie durch Arbeit in die Gesellschaft integriert werden können. Mit dem PASSIV-AKTIV-TRANSFER (PAT) ist die nachhaltige Finanzierung öffentlich geförderter Beschäftigung machbar. Denn öffentlich geförderte Beschäftigung ist mehr wert, für die betroffenen Langzeitarbeitslosen und für die gesamte Gesellschaft.

Foto: medio.tv/Schocher
Aschaffenburg unterstützt
Initiative Pro Arbeit
Die Intitiative Pro Arbeit präsentierte sich am 12. und 14. Juni 2013 in der Fußgängerzone von Aschaffenburg. Das "Café Oase" informierte über die Initiative Pro Arbeit. Banner und Flyer der Kampagne zogen die Aufmerksamkeit der Menschen an sich. Der gemeinnützige Verein "Café Oase" ist Mitglied im Diakonischen Werk Bayern.
Diakoniechef kritisiert die Politik für Langzeitarbeitslose

Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Württemberg, rief dazu auf, langzeitarbeitslose Menschen nicht zu vergessen. „Der Verlust der Arbeit hat katastrophale körperliche und seelische Folgen“, so Kaufmann bei einem Pressegespräch in den Räumen der Neuen Arbeit. Man solle nicht auf Sanktionen setzen, sondern sich auf die Unterstützung der Langzeitarbeitslosen konzentrieren. Menschen mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen bräuchten öffentlich geförderte Beschäftigung, um arbeiten zu können. Doch die Mittel für die Eingliederungsmaßnahmen wurden in den letzten zwei Jahren um 50 Prozent gekürzt, kritisierte Kaufmann die gegenwärtige Politik für Langzeitarbeitslose. Zudem seien von den noch vorhandenen Mitteln 1,2 Milliarden Euro nicht einmal ausgegeben worden.
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Ohne Arbeit keine Perspektive!
Großes Medieninteresse bei der Beerdigung der letzten Ein-Euro-Jobs in HeilbronnDie Aufbaugilde Heilbronn hat einen herben Rückschlag bei der Integration von langzeitarbeitslosen Menschen in die Gesellschaft erfahren. Alle noch verbliebenen 80 Ein-Euro-Jobs wurden vom Jobcenter gestrichen. Und damit ist auch der „Aufzug nach oben“ weggefallen, was ratlose Betroffene und Mitarbeiter bei der Aufbaugilde zurücklässt. Somit gibt es für langzeitarbeitslose Menschen im Landkreis Heilbronn kaum noch Chancen auf Qualifizierung und Teilhabe am Arbeitsleben. Viele Teilnehmer/-innen waren der Einladung zur Abschiedsfeier im Gildecenter in der Austraße gefolgt, darunter auch Medienvertreter der Heilbronner Stimme und des Südwestrundfunks.

Elvira Münch, Betroffene der Streichungen kämpft für den Erhalt ihres Arbeitsplatzes und sammelt Unterschriften für die Initiative Pro Arbeit
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Politisch unterwegs: Die Initiative Pro Arbeit auf dem Kirchentag in Hamburg
Der Informationsstand der „Initiative Pro Arbeit“ in Halle 4 wurde von Mitarbeitern der Neuen Arbeit (Stuttgart), der Aufbaugilde (Heilbronn) und der EFAS betreut. Das Thema Arbeitshilfe und Teilhabe am Arbeitsleben kam auf dem Kirchentag ansonsten nicht vor. Umso wichtiger war die Präsenz der Initiative Pro Arbeit: 683 Unterschriften wurden in nur drei Tagen für mehr öffentlich geförderte Beschäftigung gesammelt. Es wurden viele gute Gespräche geführt und der Zuspruch war enorm.
Starker Rückenwind
Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel und Innenminister Hans-Peter Friedrich kamen an der Initiative nicht vorbei.
Auch Bundesinnenminister Friedrich befürwortete die Initiative und zog es in Erwägung, das Anliegen der Initiative Bundesministerin von der Leyen weiterzugeben. Es bleibt zu hoffen, dass sich das auch
in einem klaren Votum im Bundestag niederschlägt ...

Bundesinnenminister Friedrich im Gespräch mit Herbert Lenek von der Neuen Arbeit
Aber nicht nur Politiker, auch deutsche Stars wie der Schauspieler Peter Lohmeyer („Das Wunder von Bern“) setzen sich mit ihrer Unterschrift dafür, dass Langzeitarbeitlose bessere Zukunftsaussichten bekommen.

Der Schauspieler Peter Lohmeyer – „Das Wunder von Bern“ – unterstützt die Initiative Pro Arbeit mit seiner Unterschrift und wünscht viel Erfolg

Wer uns unterstützt, darf Kanzler werden: Peer Steinbrück im Gespräch mit Reiner Knödler von der Aufbaugilde

Pascal Kober (FDP) im Gespräch mit Ines Nößler, Koordinatorin Initiative Pro Arbeit, und Reiner Knödler von der Aufbaugilde
Offizieller Startschuss der
Initiative Pro Arbeit in München
Trotz Wachstum XXL und Jobwunder gibt es in Deutschland nach wie vor mehr als eine Million Langzeitarbeitslose. Diese Menschen haben auf Grund verschiedener sogenannter Vermittlungshemmnisse, wie gesundheitliche Einschränkungen, geringe Qualifikation oder hohes Alter keine Chancen, einen Job auf dem regulären Arbeitsmarkt zu finden. Nach den Arbeitsmarktreformen durch die Regierung Schröder, den sogenannten Hartz IV-Gesetzen, die das „Fördern und Fordern“ in den Mittelpunkt stellen sollten, „kann man nicht Einsatz fordern und dann keine Arbeitsplätze zur Verfügung stellen“. Kritisierte Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der Schirmherr der Initiative.

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der Schirmherr der Initiative und der bayrische Diakoniepräsident Michael Bammessel
Ziel der Kampagne ist die Schaffung eines breiten Bündnisses für eine Teilhabe am Erwerbsleben durch öffentlich geförderte Beschäftigung.
Für eine gezielte Förderung von Langzeitarbeitslosen brauche es „ein klares politisches Ja“, fordert der bayrische Diakoniepräsident Michael Bammessel. In der Vergangenheit hätten die politisch Verantwortlichen wenig Kontinuität im Umgang mit dieser Problematik gezeigt. Seine Kritik: „Die Politik ist hier seit Jahrzehnten unglaublich schwankend und es fehlt ein klares Konzept“.
Filmbeitrag zur Pressekonferenz am 17.05.2013 in München:
